In meinem letzten Beitrag (hier) zum Thema Affiliate Marketing ging es darum, was es mit dem „Verkaufen ohne zu verkaufen“ auf sich hat und ich habe von meinem eigenen Portal über spanische Lebensmittel erzählt.

Heute soll es endlich darum gehen, wie das ganze in der Praxis funktioniert.

So funktioniert Affiliate Marketing – die Basics

Affiliate Marketing wird über sogenannte Partnerprogramme abgewickelt. Stellt also ein Unternehmen (Advertiser) ein Partnerprogramm zur Verfügung, kannst du dich mit deiner Website als sogenannter „Publisher“ darauf bewerben. Das bekannteste Partnerprogramm für physische Produkte ist das von amazon, aber auch ebay bietet mittlerweile ein eigenes Programm an.

Viele kleinere Unternehmen bieten ihre Partnerprogramme über Plattformen an. Die bekanntesten sind:

Die Anmeldung auf den Plattformen ist jeweils kostenlos. Scheu dich also nicht, dich hier einfach mal umzusehen.

Du interessierst dich eher für digitale Produkte wie eBooks oder Onlinekurse? Dann schau dich am besten bei  digistore um.

Wird die Bewerbung auf der jeweiligen Plattform angenommen, kann der Content des Advertisers auf der eigenen Website eingebunden werden und für jeden Verkauf oder für jeden Klick wird eine Provision ausgezahlt.

Eine weitere Möglichkeit mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen ist das klassische Empfehlungsmarketing, welcher eher offline funktioniert. Hier brauchst du nicht unbedingt eine eigene Website, sondern kannst ganz klassisch dein offline Netzwerk nutzen. Ein Beispiel ist mein eigenes Partnerprogramm.

Mein Partnerprogramm

Egal ob der Bäcker um die Ecke, dein Lieblingsrestaurant oder der Verein deiner Kinder – ohne eigene Website geht`s es heute nicht mehr.  Ich freue ich, wenn du mich empfiehlst und bedanke mich natürlich mit einer Provision bei dir.  Mehr Infos findest du hier.

Klassisches Affiliate Marketing – deine Möglichkeiten

Affiliate Marketing im eigentlichen Sinne funktioniert meiner Meinung nach am besten online – mithilfe einer Website. Der enorme Vorteil gegenüber dem offline Empfehlungsmarketing liegt für mich darin, dass du dir ein tatsächliches passives Einkommen aufbauen kannst.

Zwei Varianten wie du das machen kannst möchte ich dir jetzt vorstellen.

1.) Der Affiliate Onlineshop

Wie du vielleicht weißt, liegen meine „digitalen Wurzeln“ im E-Commerce. Da war der Schritt hin zum Affiliate-Shop nicht besonders groß und tatsächlich habe ich mein erstes nennenswertes passives Einkommen mit einem Affiliate Shop verdient.

Diesen kannst du ganz einfach auf deiner WordPress Website einrichten. Ein wichtiger Unterschied zum klassischen Onlineshop ist, dass es keinen Warenkorb gibt.  Alle entsprechenden Links führen zum Angebot/Warenkorb des fremden Händlers.

Um einen Affiliateshop auf deiner Website einzurichten, gibt es zwei Möglichkeiten.

Zum einen kannst du ein Affiliate Theme verwenden. Auf  meinem Portal zum Thema „spanische Lebensmittel“ verwende ich beispielsweise das Affiliate Theme von Jan Sussujew*. Hier bringt das Theme (also die Designvorlage) bereits alles nötigen Features mit um einen Affiliateshop zu betreiben.

Eine zweite Möglichkeit ist die Verwendung des shop Plugins „Woocommerce“ in Verbindung mit einem Affiliate Plugin wie beispielsweise „Woozone“. Der Vorteil dieser Vartiante liegt für mich hauptsächlich darin, dass du frei über das Design deiner Website entscheiden kannst, denn leider ist das Affiliate Theme optisch nicht ganz sooooo schön, bzw. nur mit sehr viel Aufwand entsprechend anzupassen.

Für wen eignet sich ein Affiliate Marketing Onlineshop?

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Der Traum vom eigenen Onlineshop

Für alle, die gern einen eigenen Onlineshop betreiben möchten, sich jedoch lieber mit der Vermarktung als mit dem Warenlager, Zahlungsabwicklungen oder Versand beschäftigen möchten.

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Bloggen ja, aber bitte nicht soooo viel

Du schreibst gern, aber jede Woche ein Testbericht zu einem Produkt, dass wäre einfach zu viel. Dank des Affiliate Onlineshops kannst du so oft schreiben wie du möchtest. Schreibpausen sind aber absolut kein Problem.

2.) Klassische Produktempfehlungen

Du bist leidenschaftliche Bloggerin und veröffentlichst auf deiner Website / deinem Blog regelmäßig Erfahrungsberichte über bestimmte Produkte. Setzte einfach affiliate-links auf die Shopseite bzw. das Produkt des entsprechenden Händlers!

Dieses Instrument nutzte ich hin und wieder auf meinem Foodportal GeLeSi. Beispielsweise bei meinem Küchenexperiment „Gurkengelee“ – hier gibt`s einen Link zu dem von mir verwendeten Zauberstab. Aber auch hier, auf manuela-aust.de, verwende ich Affiliate Links, beispielsweise bei meinen Buchtipps („Miracle Morning“ oder auch „Die 4-Stunden-Woche„). Ich empfehle gern Bücher, die ich selbst gelesen habe und die mich weitergebracht haben.

 

Für wen eignen sich Produktemfehlungen?

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Blogger aus Leidenschaft

Für alle, die gern und vor allem regelmäßig zu einem Thema Bloggen

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Affiliate ja, aber bitte einfach

Du beschäftigst dich ganz neu mit dem Thema und möchtest  so einfach wie möglich starten.

Meine Empfehlung: Nimm dir für die Entscheidung, wie und und welchen Mitteln du Affiliate Marketing betreiben möchtest viel Zeit. Triff die Entscheidung in Ruhe, denn hier legst Du den Grundstein.

 

Bis dahin, bleib sichtbar!

PS: Im nächsten Beitrag erzähle ich unter anderem welchen gravierenden Fehler ich 2016 gemacht habe und welche 4 Faktoren über deinen Erfolg entscheiden. Am besten gleich oben die Affili-News abonnieren, dann verpasst du den Artikel nicht.

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