Endlich geschafft, endlich mit einem Suchbegriff in den Top10 bei Google!

Du darfst jetzt erst mal so richtig stolz auf dich sein! Ich weiß noch wie stolz ich war, als ich meine eigene Website zum allerersten mal auf der ersten Seite in den Suchergebnissen gefunden habe. Was für ein Gefühl! Wahnsinn!

Und jetzt ist es dann auch an der Zeit die Früchte der vielen Arbeit zu ernten. Mit Früchte meine ich in  diesem Fall die Besucher deine Website, die Menschen, die deine Seite in den Google Suchergebnissen finden und anklicken.

Wie viele Besucher bringt dir so eine Top10 Platzierung und was sind das für Menschen?

Es ist schon fast ein bisschen erstaunlich, aber ein klein wenig dürfen wir hier in Europa dann doch noch über die Besucher auf unserer Website erfahren! Und das solltest du nutzen – zumindest dann, wenn die Website dein Business oder ein Teil davon ist.

Wie du das anstellst und welches Tool ich dafür nutze

Das Tool meiner Wahl ist Google Analytics. Einmal angemeldet (das geht hier) und auf der Website eingerichtet (dafür gibt es Plugins)  liefert dir das Tool unsagbar viele nützliche Informationen über deine Besucher. So lernst du sie besser kennen und kannst deine Inhalte Stück für Stück anpassen und optimieren.

Das sieht du in deinem Analytics Account (ein kleiner Auszug)

  • Wie viele Besucher
  • Wie viele Seitenaufrufe pro Besuch
  • wie viele neue Nutzer und wie viele „Stammleser“
  • welche Seiten werden wie oft besucht
  • wie lange bleiben deine Leser
  • woher kommen die Besucher (Google, Social Media und wenn ja, welcher Kanal genau)
  • über welche Suchbegriffe finde  sie dich
  • sind deine Besucher eher männlich oder weiblich
  • welche Technik wird  verwendet  (Desktop, Tablet oder Smartphone) und welche Browser
  • usw.

Da die Daten von Google selbst kommen, gibt es auch absolut keinen Grund an deren Genauigkeit zu zweifeln. So werden zum Beispiel deine eigene Klicks und der Besuch von den Google Bots (nicht jeder Besucher ist wirklich ein Mensch!) nicht mitgezählt, was die Statistik sonst schon ziemlich verfälschen würde.

 

 

Übrigens, noch mehr kostenlose Tools, Tipp`s und jede Menge Vorlagen zu Downloaden um  mit deinem Blogg / deiner Website schneller ans Ziel zu gelangen findest hier hier

 

Natürlich hast du auch die Möglichkeit ein Statistik Plugin wie Jetpack oder Statify zu verwenden. Ich empfehle sie, unter anderem weil sie nur wenige Daten liefern und häufig recht ungenau sind, aber eher für den Einsatz im Hobbybereich. Hier ist es ganz nett ein paar Zahlen zu sehen, aber wirklich wichtig, im Sinne von existenziell, ist es nicht.

Hier zwei im Kurzüberblick:

1.) Jetpack

Weit verbreitet und ein wahrer Alleskönner unter den Plugins ist Jetpack – über 30 Funktionen sollen es insgesamt sein. Und genau hier liegt in meinen Augen schon das Problem: Es kann vieles, aber kann es das auch tiefgreifend oder sind die Funktionen doch eher oberflächlich? Und was ist mit der DSGVO?

Hier mal ein kurzer Auszug aus dem Funktionsumfang:

  • Statistiken
  • Sitemaps ausgeben
  • beliebteste Artikel anzeigen
  • „teilen“ Schaltflächen für Social Media bereitstellen
  • deine Posts automatisch auf deinen Social Media Plattformen teilen
  • und und und ….

Dabei sammelt das Plugin jede Menge Daten, speichert und verarbeitet sie.

2.) Statify

Viel schlanker ist das reine Statistik Plugin „Statify“. Das Plugin misst ausschließlich die Seitenaufrufe deiner Website. Genaue Daten zu Besuchern oder gar Besucherquellen liefert es leider auch nicht. Weil jedoch keinerlei personenbezogenen Daten erfasst oder gespeichert werden, kann man das Plugin problemlos einsetzen.

Sofern du einen reinen Hobbyblog betreibst geht meine Empfehlung zu Statify als Plugin für WordPress. Es ist DSGVO konform und liefert die einfache Zugriffszahlen für deinen Blog. Für dich als professionellen Blogger oder Betreiber einer Website empfehle ich dir jedoch von Anfang an auf Google Analytics zu setzen.

Also ganz egal ob Hobbyblogger oder Profi – wir alle  möchte schon gern wissen, was auf unserer Website so los ist und für wen wir eigentlich schreiben. Wie genau wir das wissen wollen oder auch müssen hängt, wie so oft, vom Einzelfall ab.

Nutzt du schon ein Tool  für deine Blog-Statistik und wenn ja welches? Schreib mir gern einen Kommentar dazu.