Der Beginn unserer Heilerreise auf die Malediven

Es ist der 03. Mai 2021. Es ist Montagmorgen, 6.00 Uhr – der Wecker klingelt. Heute geht es tatsächlich los! Wir fliegen für drei Wochen auf die Malediven. Der Grund für unsere Reise ist jedoch nicht nur Urlaub und die Sehnsucht nach weißen Stränden und türkis-blauen Meer. Auch nicht der Tauchschein, welcher seit so vielen Jahren auf meiner Löffelliste steht.

Wir fliegen, weil wir eine Verabredung haben. Wir sind auf der Insel Hanimaadhoo mit Sherwin verabredet – einem philippinischem Geistheiler, wenn nicht sogar DEM philippinischen Geistheiler. Dazu aber später mehr.

Jetzt hat erstmal der Wecker geklingelt und wir verfallen leider wieder sofort in absolute Hektik. Die Stimmung ist irgendwie angespannt. Noch so viel scheint zu erledigen, zu packen und zu organisieren zu sein. Haben wir alles eingepackt, wirklich alles dabei?

Den Start in diesen Tag hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

Abfahrt Richtung Flughafen Frankfurt

Gegen 10 Uhr sitzen wir dann endlich im Auto – zu spät und noch immer angespannt. Noch schnell in die Apotheke und eigentlich müssten wir noch kurz in der Werkstatt vorbei. Echt jetzt? Noch immer ist keine Urlaubsstimmung und keine wirkliche Vorfreude in Sicht.

Was für ein Mist, seit über einem Jahr freuen wir uns auf diesen Tag. Stattdessen Gedanken wie: „Werden wir den Flieger überhaupt noch bekommen?“

Jetzt darf einfach nichts mehr dazwischen kommen.

Mein Motto in solchen Momenten: Positiv bleiben, alles wird gut!

Und es wird alles gut. Es kommt nichts dazwischen. Im Gegenteil, wir kommen gut voran, die Sonne scheint und es bleibt sogar noch Zeit für ein kleines Mittagessen.

Gegen 13.30 Uhr erreichen wir den Flughafen in Frankfurt – wie geplant. Und sowohl das Parkhaus als auch einen perfekten Parkplatz finden wir auf Anhieb. Die Anspannung beginnt sich zu lösen. Endlich.

Im Terminal angekommen checken wir kurz die Anzeigetafel, finden unseren Flug und sind froh, dass ausreichend Zeit bleibt. Es tut gut wieder mal am Flughafen zu sein und das besondere Feeling hier zu spüren.

Der Schalter der Condor befindet sich am anderen Ende von “Terminal C”. Ok, dann mal los. Eigentlich ist der Weg quer durch “Terminal C” gekennzeichnet durch ein Getümmel aus Menschen und Gepäckwagen und führt vorbei an zahllosen Geschäften und Restaurants. Heute jedoch ist es anders, ruhiger, leerer. Geschäfte und Restaurants sind geschlossen und es sind nur wenige Reisende unterwegs.

Es ist nicht viel los – ungewohnt, wo hier normalerweise das Leben pulsiert und immer Trubel ist. Aber was ist im Augenblick schon normal?

In Nullkommanichts erreichen wir so das andere Ende vom Terminal. Die meisten unser etwa 20-köpfigen Reisegruppe scheinen bereits da zu sein. Vorsorglich grüßen wir in die Runde und entdecken Dr. Jörg Malling – den einzigen den wir kennen und denjenigen, der diese Reise erst möglich gemacht hat.

Jörg wirkt angespannt und kurz darauf erzählt er uns auch warum.

Sherwin, der Heiler von den Philippinen, ist noch nicht auf den Malediven eingetroffen. Genauer gesagt sitzt er noch immer in Manila fest. Qatar Airways hatte kurz vor Abflug die Bedingungen geändert, genauer gesagt die Gültigkeitsdauer der PCR Tests verkürzt. Sein Test war damit “zu alt” und man ließ ihn am Flughafen zurück. Neue Flüge müssen gebucht werden und das, wo nur sehr wenige Airlines im Moment überhaupt diese Strecke fliegen.

Ob das klappen würde, kann im Augenblick noch niemand sagen – Mist! Wir können es im Augenblick nicht ändern. Positiv denken und optimistisch bleiben – wird schon gut gehen.

Der Check-in beginnt.

Ja, ich bin schon etwas nervös. Nichts ist mehr wie gewohnt, neue Abläufe, neue Dokumente, neue Vorschriften.

Der Check-in verläuft jedoch, genau wie die Passkontrolle, reibungslos. Das Gewicht unserer Koffer passt, wir haben alle Dokumente dabei und auch die elektronische Einreiseerklärung für die Malediven richtig ausgefüllt – jetzt endlich kommt so etwas wie Vorfreude und auch Urlaubsstimmung auf.

Abflug zur Heilerreise auf die Malediven

Mit etwa einer Stunde Verspätung und dem Versprechen des Kapitäns, dass wir pünktlich auf dem Flughafen in Male landen werden, heben wir gegen 21.00 Uhr ab und starten eine Reise, die so bisher sicherlich nur wenige Menschen erleben durften.

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  1. Die Löffelliste und einer meiner größten und längsten Zielen auf der Liste - […] da gerade erzählt. Dr. Jörg Malling, eine befreundeter Arzt und Energiemediziner war dabei eine Heilerreise auf die Malediven zu…
  2. Ankunft auf den Malediven - Start unserer ersten Heilerreise - […] unserem etwas holprigen Start, sitzen wir im Flieger Richtung Male und sind einfach nur überglücklich. Es ist bereist dunkel.…

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Manuela Aust

Manuela Aust

Projektmamagerin

Direkt nach der Schule absolvierte Manuela eine Ausbildung zur Fachfrau für Datenverarbeitung und holte parallel ihr Abitur nach. Nach einer weiteren Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellen und ein paar Jahren bei einer großen Krankenkasse zog es sie zuerst für 3 Jahre ins europäische Ausland und anschließend direkt in die Selbständigkeit. Sie eröffnete ein eigenes Reisebüro und war als selbständige Partnerin für den Otto Versand tätig - die ersten Schritte im "Affiliate Marketing".

Schnell entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Digitalisierung und so wechselte sie vom stationären Geschäft ins "Online-Fach". Manuela betrieb erfolgreich eigene OnlineShops und startete paralell ihr Herzensprojekt "GeLeSi".

Digitale Strategien werden zu ihrer Leidenschaft. Freude und Leichtigkeit im Leben und im Businsess sind ihre Wegweiser.

Heute ist Manuela Aust eine erfolgreiche Unternehmerin mit Laptop-Business.

Sie ist "Head of Concept" bei GeLeSi, als CEO eine von drei Partnerinnen bei "3GVITAL" und gemeinsam mit Thomas Visionärin beim Aufbau von "Die Wellenmacher" - der Online Plattform für Persönlichkeitsentfaltung.

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