“Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist.” (Buddha)

Mein erstes unvergessliches Erlebnis

Die ganze Nacht über habe ich kaum ein Auge zugemacht. Angst? Nein! Eher eine freudige Spannung und ein “aufgeregt sein”.
Wie wird es sein? Was wird sein? Was genau wird passieren? Tut es vielleicht doch ein bisschen weh und was, wenn meine eigene Energie nicht “gut genug” ist? Ich mache mir mal wieder jede Menge Gedanken.

9:30 Uhr – Frühstück

Gut geschlafen habe ich nicht wirklich und zum Frühstück auch nicht wirklich Appetit. Kathrin erzählt, dass auch sie nicht besonders gut geschlafen hat. Puh, da bin ich schon mal nicht die Einzige hier. Trotzdem esse ein Omelett und etwas Obst und trinke einen Kaffee.

An unserem Tisch gibt es heute nur ein einziges Thema. Wie wird es sein, wie genau geht es und was genau wird passieren. Irgendwie hilflose Versuche Worte für etwas zu finden, wofür es einfach keine Worte zu geben scheint. Geistige Chirurgie – für uns ein wenig greifbarer Begriff.

Wir sind grenzenlos gespannt und voller Vorfreude -schließlich sind wir alle nur aus diesem einen Grund hier.

10.30 Uhr – zurück in unserem Apartment

Noch eine Stunde bis zu unserem ersten Termin.
Wer möchte, kann seine „Behandlungswünsche” auf einen Zettel schreiben und diesen dann zum Termin mitbringen. Thomas nutzt die Zeit, um sich Notizen zu machen. Ich möchte nichts aufschreiben. Das Einzige was mir einfallen würde, wäre meine Migräne. Aber das erscheint mir im Moment irgendwie zu banal. Im Innersten hoffe ich auf Energie – was immer das auch genau bedeuten mag.

Um 11.25 Uhr – wir machen uns auf den Weg

Mein Herz klopft. Thomas bietet mir an, zuerst dranzukommen. Ich lehne ab.

Auf dem Weg treffen wir noch Susi. „Ich habe bisher nur positives gehört.“ ruft sie uns im Vorbeigehen zu.
Ok, alles wird gut, du wolltest diese Erfahrung schließlich machen.

Vor dem Behandlungszimmer treffen wir dann Jörg. Ich bitte ihn dabei zu bleiben um zu übersetzen, denn ich glaube das würde mich im Moment grenzenlos überfordern.

11.30 Uhr – meine erste Behandlung

Wir betreten den Raum. Sherwin gibt Handzeichen ich solle meine Sachen auf der Liege ablegen und mich dann einfach auf den Rücken legen. Ich ziehe T-Shirt und Hose aus, lege mich auf die Behandlungsliege und schließe die Augen. Sicherheitshalber lege ich meine Hände mit den Handflächen nach oben neben mir ab – kann ja nicht schaden.

Sherwin berührt mich zuerst an Kopf und Schultern und sagt, da gäbe es etwas zu tun. Dann „scannt“ er mit seinen Händen meinen gesamten Körper und findet nicht wenige Bereiche, an denen es etwas zu tun gibt.

Mit den Worten „Ich beginne jetzt mit der Behandlung“ zupft er an meinem Bauch. Am ehesten könnte man dies mit dem Gefühl beim Schröpfen vergleichen – nur weniger intensiv.
Nach nur wenigen Sekunden meint Jörg, der neben mir steht und meine Schulter sanft streichelt: „Mach mal die Augen auf.“

Ich öffne meine Augen und ein etwas 5 cm langes “etwas” – ein Polyp wie sich herausstellt.

Nach etwa 10 Minuten ist meine erste Behandlung vorbei und ich bin noch sprachloser als zuvor. Ich konnte den Polypen sehen, konnte Blut sehen, habe aber keinerlei Wunden oder Narben – ich sehe es, war dabei und kann es doch nur schwer realisieren. Es gibt einfach mehr auf dieser Welt…

Nach meiner Behandlung ziehe ich mir schnell etwas über und schnappe mir das Telefon, um Fotos zu machen. Jetzt ist Thomas an der Reihe.
Nun kann ich beobachten, wie Sherwin arbeitet.
Beim Gehen empfiehlt uns Jörg dann noch, uns für mindestens eine Stunde hinzulegen und auszuruhen.
Zurück in unserem Bungalow schaue ich mir sofort „meine Bilder an“ – unglaublich!
ich bin sprachlos bei dem, was ich da sehe und was ich gerade erleben durfte.
Thomas findet diese Worte:
“Ja, es gibt offensichtlich mehr zwischen “Himmel und Erde”, als wir es in unserem bisherigen Leben gelernt und geglaubt haben. Es existieren Dimensionen/Welten, die wir nicht kennen und mit unserer gelernten Herangehensweise auch nicht kennen und nachvollziehen können.
Bekannte physikalische Gesetzmäßigkeiten scheinen hier außer Kraft. Ich vermag es mit unserer Sprache, zumindest für uns, maximal bildhaft zu beschreiben, aber nicht zu erklären. Meinem Vokabular, aber ich denke auch unserer Sprache insgesamt, fehlen hier die Vokabeln, die das Treffen und angemessen beschreiben und vermitteln können. Möglicherweise lässt sich durch die Quantenphysik oder anderes hier etwas herleiten, aber nicht durch uns.
Wir sind sprachlos ….!!!!”
Auf den Fotos sehe ich, wie Blut aus meinem Körper fließt und als Thomas behandelt wurde, konnte ich es mit eigenen Augen sehen.
Wir haben jedoch keine Wunden oder Ähnliches – da ist nichts, gar nichts.
Tief berührt, sprachlos und dankbar für diese Möglichkeit sind wir, für den Moment mit unseren Gedanken allein.

19.15 Uhr –

Wir wollen uns täglich um diese Zeit mit den anderen unserer Gruppe beim Restaurant treffen, um den Tag zu besprechen. Jörg bittet uns, das erlebte aus unserer Sicht zu schildern.
Der Reihe nach berichtet jeder – wirklich jeder von uns – was Sherwin bei ihm gemacht hat und uns alle verbindet in diesem Moment eines: Die Suche nach Worten, nach Begriffen für die es in unserer Sprache einfach (noch) keine zu geben scheint.

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Anmerkung

Bitte habt Verständnis dafür, dass ich keine Bilder von den Eingriffen öffentlich machen möchte. Diese sind sehr persönlich und gehören damit für mich nicht ins Internet. Ich bin jedoch jederzeit gern bereit in einem persönlichen Rahmen mehr zu berichten, Fragen zu beantworten und auch Bilder zu zeigen. Sprecht micht gern an.

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Manuela Aust

Manuela Aust

Projektmamagerin

Direkt nach der Schule absolvierte Manuela eine Ausbildung zur Fachfrau für Datenverarbeitung und holte parallel ihr Abitur nach. Nach einer weiteren Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellen und ein paar Jahren bei einer großen Krankenkasse zog es sie zuerst für 3 Jahre ins europäische Ausland und anschließend direkt in die Selbständigkeit. Sie eröffnete ein eigenes Reisebüro und war als selbständige Partnerin für den Otto Versand tätig - die ersten Schritte im "Affiliate Marketing".

Schnell entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Digitalisierung und so wechselte sie vom stationären Geschäft ins "Online-Fach". Manuela betrieb erfolgreich eigene OnlineShops und startete paralell ihr Herzensprojekt "GeLeSi".

Digitale Strategien werden zu ihrer Leidenschaft. Freude und Leichtigkeit im Leben und im Businsess sind ihre Wegweiser.

Heute ist Manuela Aust eine erfolgreiche Unternehmerin mit Laptop-Business.

Sie ist "Head of Concept" bei GeLeSi, als CEO eine von drei Partnerinnen bei "3GVITAL" und gemeinsam mit Thomas Visionärin beim Aufbau von "Die Wellenmacher" - der Online Plattform für Persönlichkeitsentfaltung.

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