Es ist der 23. Juli 2018, wieder einer dieser heißen Tage in diesem scheinbar unendlichen Sommer. Gemeinsam mit ca. 20 anderen Unternehmerinnen sitze ich in der Leipziger Innenstadt beim Abendessen – ein Netzwerkabend der angenehmen Art. Es gibt ein reges „Plätze wechseln“, schließlich möchte sich jeder mit jedem austauschen. Der Abend ist schon recht weit fortgeschritten, als ich von gegenüber höre „Mit dir möchte ich auch unbedingt noch reden.“

Häufig sind es die scheinbar zufälligen Begegnungen, die das Leben verändern.

 

Kurze Zeit später sitzt Sabine Quaritsch neben mir und im Handumdrehen sind wir in ein angeregtes Gespräch vertieft. Wir reden über Gott und die Welt, sie erzählt mir von „Dufte Welt“, ihrer Website und auch dem Wunsch nach digitaler Reichweite. Einige Zeit später fiel der Begriff „Migräne“ – wahrscheinlich von mir und im selben Moment dachte ich nur

Ohje, nein! Über Krankheiten möchte ich eigentlich nicht reden. Wieso hab ich bloß davon angefangen?!

„ Heute sage ich: Gut, dass ich davon angefangen habe!“

 

Sabine erzählte mir von ätherischen Ölen und von einem Unternehmen namens „doTERRA“ – von beiden hatte ich bis zu diesem Tag noch nie etwas gehört und ich verstand erstmal nur Bahnhof.

„Migräne?“ fragte Sie und erzählte mir ihre eigene (Leidens-) Geschichte dazu – die meiner Geschichte verdammt ähnlich war.

Sie nahm ihre Handtasche und holte eine kleine Glasflasche mit einem Roll-On heraus. „Hier, riech mal! „. Sabine strahlte übers ganze Gesicht und hielt mir den geöffneten RollOn unter die Nase.

Ich nickte, schnupperte nur und verstand schon wieder nur Bahnhof. Sie drückte mir den Roll On in die Hand und meinte: „Nimm ihn einfach mit und versuchs gern einfach mal. Wir können ja in den nächsten Tagen mal telefonieren.“ Schnell tauschten wir noch unsere Visitenkarten aus, verabredeten uns für die kommende Woche zum telefonieren und dann war es auch schon an der Zeit, den Heimweg anzutreten.

Eine Woche später rief ich dann bei Sabine an. Am Ende des Gespräches hatte ich meine erste eigene Öle-Bestellung aufgegeben. Ja, in unserer Familie gab es die eine oder andere weitere Baustelle, aber eigentlich wollte ich ihr an diesem Tag eher einen Gefallen tun.

Ein paar Wochen später auf der Insel Usedom

Thomas und ich sind – ziemlich spontan – für ein paar Tage nach Zinnowitz gefahren. Eine kurze Auszeit um Kraft zu tanken. Immer in meiner Handtasche dabei: Der kleine RollOn von einer Firma namens doTERRA.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich mir meine nächste Migräne-Attacke herbei gewünscht habe, schon gar nicht jetzt im Urlaub. Aber wenn Migräne etwas so richtig „gut!“ kann, dann immer dann aufzutauchen, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann.

Und so ließ der Migräneanfall auch tatsächlich nicht lange auf sich warten. 35 Grad im Schatten, eine Eisdiele in Bansin, mit einem schönen schattigen Plätzchen und der Frage aller Fragen:

Soll ich oder soll ich nicht?“

Ich probierte es aus – und es funktionierte.

Und es ging weiter:

Seit Jahren schon leide ich immer dann unter Verdauungsproblem, wenn ich länger als  drei oder vier Tage weg von zu Hause bin. Da gab es doch auch etwas….?! Ich versuchte es einfach und es funktionierte.

Oder abendliches Kopfkarussell und keine Chance einzuschlafen – da soll ja „Lavendel“ helfen – ich glaubte nicht wirklich daran aber ich mag den Duft und einen Versuch war es auf jeden Fall wert. Es funktionierte!

Seit diesen Tagen in Zinnowitz hat sich mein Leben und das Leben meiner Familie verändert. Für scheinbar riesige Probleme gab es einfache Lösungen. Wir gingen auf Entdeckungsreise. Es gab vieles zu entdecken, was uns half unsere Lebensqualität zu steigern.

Neugierig und selbstbestimmt  und das ist bis heute so geblieben.