Der perfekte Domainname

3 Dinge, die ich gern gewußt hätte, bevor ich mit meinem Foodblog gestartet bin.

Jetzt, wor sich dieses etwas andere Jahr dem Ende neigt bin ich über ein Thema gestolpert, was mich vor ein paar Jahren schonmal beschäftigt hat: Anfängerfehler, bzw. Dinge, die mich vom Handeln abgehalten haben.

Vielleicht kennst du das ja auch. Du hast eine Idee im Kopf, mö chtest eigentlich sofort loslegen doch dann sind sie plötzlich da: Die unzähligen Grunde es (noch) nicht zu tun.

Eines gleich vorweg: mich auf drei meiner Blockaden zu Beschränken ist eine echte Herausforderung.

 

Hier nun meine 3 Fehler zu Beginn meiner Foodblogger Karriere und wie es besser geht

 

1. Auch ein Hobby darf Geld kosten

Mein Foodblog war zu beginn lediglich als privates Sammelsurium für meine eigenen Rezepte gedacht. Einfach nur so für mich und meine Freunde.

Daraus mein Business zu machen, auf die Idee kam ich gar nicht. Ich kam ja nicht mal auf den Gedanken in dieses Hobby das zu investieren, was ich in andere Hobbys praktisch automatisch investiert hätte (Vereinsmitgliedschaften, Beiträge fürs Fitnessstudio, neue Turnschuhe etc.).

Kostenlos sollte es sein! Und das hat es letztlich unnötig kompliziert gemacht und der Spaßfaktor war irgendwie auch ganz schnell verschwunden.

Wenn ich die Zeit noch mal zurückdrehen könnte, dann würde ich gleich am Anfang mindestens in ein eigenes Hosting und einen eigenen Domainnamen investieren und die Finger von Baukästen lassen. Auch das eine oder andere Plugin hätte mir eine Menge Zeit erspart.

Mein Tipp: Wenn du deinen Blog vorerst als reines Hobby betrachtest : investiere das, was du auch in jedes andere Hobby investieren würdest.

2. Nicht einfach loslegen

Mir war am Anfang überhaupt nicht klar, wie mein Blog aussehen sollte. Ehrlich gesagt wußte ich nicht mal wirklich wie das „System Blog“ eigentlich funktioniert.

Meine geschäftlichen Websites basierten damals noch auf Joomla und mit der Denke einer klassischen Website, bzw. eines Onlineshops ging ich an die Sache ran.

Was sollte auf die Homepage, welche Kategorien für meine Rezepte und all die anderen Beiträge sollte es geben, was sollte ins Hauptmenü und was eher in ein weiteres Menü in Sidebar oder Footer? Und wie organisiert man all das mit WordPress?

Ich hatte am Anfang einfach überhaupt keine Vorstellung davon, wie mein Foodblog aussehen sollte, was dazu geführt hat, dass ich besehende Links und sogar komplette Strukturen immer wieder geändert habe. Das war ein großer Fehler, weil dadurch interne und externe Verlinkungen nicht mehr funktionierten, was sich sowohl auf die Anzahl der Besucher (die über externe Links auf meine Seite gelenkt werden sollten) als auch aufs Ranking bei Google negativ auswirkte. Reichweite aufbauen: Pustekuchen!

Google hatte es damals echt schwer mit mir …

Wenn ich noch mal starten könnte, dann würde ich mich vor dem eigentlichen Blogstart ganz gemütlich mit Zettel, Stift und einem Kaffee oder Tee an meinen Lieblingsplatz zurückziehen und Pläne schmieden. Ich würde mir genau überlegen, für wen ich schreiben möchte und worüber, wie mein Blog aussehen soll und wie ich ihn strukturieren möchte. Immer mal wieder etwas zu ändern gehört dann auczh dazu, aber ohne Basis ist es wirklich schwer.

3. Du bist einzigaertig – hör auf dich zu vergleichen

Eines der größten Blockaden, welche ich ganz zu Beginn mit mir herumgeschleppt habe war die zu glauben ich wäre als Foodbloggein nicht gut genug.

Klar, es spricht nichts dagegen sich umzuschauen. Was machen die andereren und wie machen sie es – Markforchung gehört dazu.

Der wichtigste, wenn nicht sogar einzige Grund, warum ich dachte, dass aus meinem Blog niemals mein Business werden könnte war, dass Fotografie einfach nicht meins ist.

Ich liebe meine Arbeit als SEO verrückte Onlineexpertin und auch WordPress mag ich schon lange sehr viel lieber als Joomla, aber Fotografie?

Urlaubsbilder ja klar, die mache ich auch mit Begeisterung, aber Foodfotografie ist da noch mal was ganz anderes.

Ich hab mir ständig all die anderen coolen Foodblogs angeschaut.

Wochen und Monate habe ich mich mit dem Thema beschäftigt. Ich habe mir eine Softbox und Tageslichtlampen zugelegt und auch einen Fotoworkshop besucht. Trotzdem sahen meine Bilder nie wirklich professionell aus.

Schwierig war es auch, den passenden Moment zum Fotografieren zu finden, schließlich habe ich nie nur fürs Foto und den Blog gekocht, sondern für unser Abendessen.

Der fast tägliche Spagat zwischen heißem Essen zum gemeinsamen Ausklang des Tages und einigermaßen guten Bildern für den Blog klappte nur sehr selten. Im Sommer ging es noch, da habe ich die Terrasse und Tageslicht nutzen können, aber im Winter…

Meine Softbox stand anfangs in meinem Büro, das waren dann jedes mal von der Küche aus zwei Treppen, um dann oben festzustellen, dass der Tellerrand bekleckert war oder eine Zutat zur Deko noch in der Küche lag. Dann bin ich mit der Softbox in die Duschwanne vom Gästebad gezogen, die lag wenigstens auf der gleichen Etage. Das war aber auch nicht das Wahre, weil es eng war und die Softbox praktisch auf dem Boden stand.

Dazu kam dann plötzlich noch ein weiteres Problem(chen). Alle anderen Foodblogger hatten neben den super professionellen Bildern auch noch super ausführliche Texte zum jeweiligen Rezept. Eigentlich wollte ich doch „nur“ meine Rezepte veröffentlichen und nicht jede Tomate bis ins kleinste Detail beschreiben.

Irgendwann war ich mir sicher: Das kann ich einfach nicht! Das ist nicht meine Branche, nicht mein Business!

GeLeSi blieb mein Hobby –  meine Rezepte einfach nur so für mich.

Zu dieser Zeit war klassischer Onlinehandel noch mein Hauptgeschäft.

Jedoch ließ mich der Gedanke vom passiven Einkommen nicht loß. Also habe ich begonnen parallel sogenannte Nischenseiten aufzubauen.

Hierfür habe ich mir natürlich Themen gesucht, an denen ich Spaß hatte. Picknicken zu Beispiel oder auch Raclette oder Brot backen mit dem Brotbackautomaten.

Den Zusammenhang zu GeLeSi hab ich lange einfach nicht gesehen. Ich hatte keine Idee, wie das alles zusammen passt, geschweige denn, wie ich mir daruas ein eigenes Geschäftsmodell bauen könnte.

Heute glaube ich, mir fehlte einfach der Blick von oben auf das große Ganze.

Was ich die ganze Zeit über gemacht habe: Ich habe daran geglaubt.

Aus dem Foodblog ist mittlerweile ein Portal geworden. Die Nischenseiten habe ich irgendwann integriert. Es ist eben wesentlich  einfacher, sich um eine Website zu kümmern als um 5 oder 1o. Auch Google freut sich mittlerweile über mehr zusammenhängenden und stabilen Content und belohnt mich mit stetig wachsenden Rankings.

Auch als Foodbloggerin würde ich mich heute auf keinen Fall mehr bezeichnen. Ich bin Onlineunternehmerin mit einem ziemlich genialen Laptopbusiness und der großen Liebe zu gutem Essen.

 

Manuela Aust Online Maketing Managerin, SEO Expertin

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