Die erste Woche ist geschafft und wie bereits vermutet, war es eine ziemlich arbeitsintensive Woche. Da ich meine Website zum Ende der ersten Woche bereits online haben wollte, gab es eine Menge zu tun.

Das habe ich diese Woche genau gemacht:

Auswahl der Nische

Aus meinen Ideen der letzten Woche hatte ich ja bereits eine im Auge, diese habe ich nun auf Machbarkeit überprüft.

Dazu kam als aller erstes der Google Keyword-Planer zum Einsatz.

Dieses kostenlose Tool zeigt unter anderem an, wie viele Suchanfragen es für einen bestimmten Suchbegriff monatlich gibt. Auch liefert es ein Übersicht über mögliche Keywordgruppen (so genannte LongtailKeywords) und zeigt an wie hoch die Konkurrenz für das jeweilige Keyword ist.

Das erklärte ziel ist es, Keywords mit hohem Suchvolumen und geringer Konkurrenz zu finden 🙂

Suchvolumen meiner Nische

Mein Hauptkeyword hat monatlich 1.600 Suchanfragen bei niedriger Konkurrenz. Dazu kommen noch 9 weitere Keywords  bzw. Longtail Keywords mit einem Suchvolumen von insgesamt knapp 20.000 Suchanfragen bei jeweils niedriger oder mittlerer Konkurrenz.

Die gute Nachricht ist, sowohl das Suchvolumen als auch die relativ geringe Konkurrenz sind super. Die schlechte (bzw. auf den ersten Blick schlechtere) Nachricht ist, das es sich bei den Keywords nicht unbedingt um Keywords mit starkem Kaufinteresse handelt (z.B. Produkt kaufen, etc.). Das wird später bei der Auswahl der Monetarisierungsmaßnahmen eine Rolle spielen.

Konkurrenz in meiner Nische

Nur wenn ich es schaffen kann, besser zu sein als meine aktuelle Konkurrenz macht es Sinn mit dem Aufbau der Website zu beginnen. Um das herauszufinden, wer meine Konkurrenten sind, schaue ich mir die erste Seite der Suchergebnisse bei Google an.

Für die Analyse der Konkurrenten gibt es viele Tools und Plattformen.

Das für mich wichtigste Tool: Mein Bauchgefühl! Wenn das nicht stimmt, beginne ich gar nicht erst. Habe ich allerdings ein gutes Gefühl, dann schaue ich mir die Sache genauer an. Hierfür nutze ich zum die SEO-Toolbar „SEO QUAKE“ von Firefox. Ist diese im Browser aktiviert, kann man sich alle möglichen Daten der diversen Konkurrenzseiten anzeigen lassen. Neben dem Alter der Domain oder der Anzahl der Backlinks kann man sich beispielsweise auch die verwendeten Keywords und die Meta Description der jeweiligen Konkurrenzseiten anschauen.

 

Da ich aber vom Grund her eher bequem (oder eben faul ) bin, habe ich mir bereits vor einiger Zeit Market Samurai zugelegt. Hier genügt die Eingabe des Keywords, welches man analysieren möchte und mit einem Klick bekommt man eine verständliche und übersichtliche Analyse. Diese kann für viele verschiedene Keywords abgespeichert werden und steht so immer wieder zur Verfügung. Eine super Sache um ein Projekt auch langfristig im Auge zu haben und immer wieder nachjustieren zu können.

Market Samurai* ist zwar nicht kostenlos, aber es gibt die Möglichkeit das Programm für 12 Tage kostenlos in vollem Umfang zu testen.

Monetarisierung der Nische – was ist grundsätzlich möglich

Genaue Berechnungen der Einnahmen für eine Nischenseite sind schwierig, wenn nicht sogar unmöglich,  weil sehr viele verschiedene Faktoren, wie unter anderem das Design, die technische Umsetzung und die Conversion Rate, und natürlich nicht zuletzt das Nischenthema eine Rolle spielen.

Trotzdem macht es natürlich keinen Sinn, ein Projekt zu beginnen, von dem niemand weiß, was es letztlich bringt.

Basierend auf den Zahlen und Erfahrungen meiner anderen Websites, sowie den Berichten anderer Seitenbetreiber – auch Peer Wandiger hat darüber bereits berichtet – lege ich folgendes Rechenmodel zu Grunde:

Umsatz durch Verkauf und Adsense

Unter der Voraussetzung, dass meine Seite mit den oben genannten Keywords jeweils auf Seite 1 bei Google rankt, könnten die Einnahmen wie folgt berechnet werden:

Verkäufe möchte ich hauptsächlich durch Amazon als Partnerprogramm erzielen
  • 20% der bei Google Suchenden klicken tatsächlich auf meine Seite :
    Gesamtes Suchvolumen aller Keywords * 20% = Besucher auf meiner Website pro Monat
  • 3% dieser Besucher kaufen dann tatsächlich etwas über einen Affiliate link :
    Besucher meiner Website pro Monat * 3% = Käufe pro Monat
  • der durchschnittlicher Wert des Warenkorbes  * Käufe pro Monat = Umsatz pro Monat
  • in meiner Produktkategorie zahlt Amazon eine Provision von 6% : Umsatz pro Monat * 6 % = Provision pro Monat
Google adsense

Zusätzlich setzte ich auf Google Adsense auf den Seiten meiner Website, welche zur Information dienen.

  • 1% meiner Besucher pro Monat klicken auf AdSense Werbung, welche pro klick in meinem Fall mit etwa 0,40 Euro vergütet wird : Besucher pro Monat * 1% * 0,40 Euro = Einnahmen durch Affiliate

Allein diese Zahlen sehen für meine Nische ziemlich gut aus, auch wenn das angestrebte Ziel von 4000 Besuchern pro Monat für mich ein wirklich sportliches Ziel ist.

Weitere Möglichkeiten zur Monetarisierung habe ich bereits im Hinterkopf. In wieweit ich diese Umsetzen werden, weiß ich aktuell noch nicht, daher erst später dazu genaueres.

Damit ist meine Entscheidung gefallen!

Um welche Nische es sich genau handelt, werde ich sagen, sobald diese online und „vorzeigbar“ ist. Heute nur so viel: Es geht um den Bereich Wohnen und Einrichten.

passende Domain registrieren

Der nächste Schritt ist die Auswahl der passenden Domain.

Wie so oft, ist auch bei meiner Nische meine Wunsch- .de Domain bereits vergeben. Ich kann nun entweder die Reihenfolge der einzelnen Wörter innerhalb des Domain-Namens ändern (also statt „name1-name2-name3.de“ wäre „name2-name1-name3.de“ möglich) oder aber ich setzte auf eine .com Domain.

Letztlich habe ich mich diesmal für eine „com-Domain“ entschieden.

Dafür gibt es 2 Gründe:

  1. der Domainname schlüssiger ist – Auch wenn das bei Nischenwebsites nicht unbedingt zwingend nötig ist, empfinde ich letztlich einen stimmigen, gut lesbaren Domainnamen wichtiger, als die Aufzählung aller wichtigen Keywords.
  2. bislang habe ich ausschließlich „.de“ Domains für meine  Projekte verwendet – mit der „.com“ kann ich neue Erfahrungen sammeln

Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, nutze ich einen bereits bestehenden Account, so fallen keine extra Hostinggebühren an. Lediglich für die Registrierung der Domain zahle ich 15,03 Euro netto.

Die Registrierung ist mit einer kurzen Email an meinen Provider innerhalb von 10 min erledigt und ich kann bereits über die Domain verfügen.

Damit ist der für mich schwierigste Teil Gott sei Dank erledigt – ich habe mich für eine Nische entschieden.

WordPress installieren

Nun beginnt endlich die eigentliche Umsetzung der Nischenwebsite.

Ich lege eine neue Datenbank an und erstelle ein eigenes Verzeichnis in meinem Account. Mit FileZilla, einem kostenlosen Ftp Programm, lade ich WordPress in das neu erstellte Verzeichnis hoch.

Dann weise ich nur noch meiner neuen Domain den Pfad zu diesem Verzeichnis zu und schon ist meine Nischenwebsite online.

Erste Inhalte erstellen

Da die Seite bereits jetzt (zumindest theoretisch) im Netz gefunden werden kann, lege ich noch schnell das Impressum an. Damit bin ich rechtlich erstmal auf der sicheren Seite.

Das soll`s dann für diese Woche auch gewesen sein.

Fehlt nur noch meine Auflistung der verwendeten Programme/Tools und Software

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 Name Art Kosten
Keyword planer Tool kostenlos
Google suche Suchmaschine kostenlos
WordPress Software kostenlos
Filezilla Programm kostenlos
Market Samurai Programm einmalige Zahlung

[/su_table]

Und natürlich die Liste der Aufwendungen. Market Samurai habe ich hier bewusst nicht aufgelistet, da ich diese schon früher für andere Projekt verwendet habe und nicht extra angeschafft habe.

[su_table]

Woche 1 gesamt
Ausgaben 14,83 Euro 14,83 Euro
Einnahmen 0,00 Euro 0,00 Euro
Gesamt -14,83 Euro -14,83 Euro
Zeitaufwand 8 Stunden 8 Stunden

[/su_table]

Mein Ausblick auf Woche 2

Für die kommende Woche habe ich mir lediglich 2 Aufgaben gestellt.

  • Plugins auswählen
  • erste Inhaltsseiten erstellen

Das klingt zwar nach wenig, aber wie ich bereits erwähnt habe, brauche ich  zum schreiben recht lange. Außerdem ist ja auch Ostern, da möchte ich mir lieber nicht zu viel vornehmen.