Vom Außenstab zum Aufräumen – und warum heute alles mühelos lief

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Charly sucht sich seinen Schlafplatz eben selber aus. Immer dabei zu sein ist einfach wichtig. 

Ein leichter Tag zwischen Charts und alten Akten

Der heutige Tag war überraschend ruhig. Obwohl ich wieder sehr früh wach war – ich schätze gegen fünf Uhr – bin ich einfach liegen geblieben. Und wie es manchmal ist: Einmal geblinzelt, und plötzlich war es kurz vor acht.

Einer dieser kleinen Vorteile des Homeoffice: Keine Wege, keine Anfahrten, nur die zwei Etagen nach oben.

Pünktlich um 8:30 Uhr saß ich am Rechner. Das Außenstab-Setup ließ sich nicht sauber handeln, dafür gab es reichlich andere Umkehrmuster. Und manchmal fügt sich alles fast spielerisch: Ziele sauber erreicht, kein Druck, keine Hektik – solche Tage gibt es, und sie tun einfach gut.

Zwischendurch habe ich weiter alte Unterlagen vernichtet. Erstaunlich, was sich über die Jahre ansammelt. Und noch erstaunlicher, was man im Laufe eines Unternehmerinnenlebens alles erlebt. Der Ordner „Rechtsstreitigkeiten“ hat mich in den letzten Tagen besonders beschäftigt. Ich wollte immer alles richtig machen, habe mir unfassbar viel Wissen erarbeitet – und trotzdem gab es Anwaltsschreiben, Unterlassungserklärungen, Mahnungen wegen „unlauterem Wettbewerb“. Ausgerechnet mir.

Aber dann sieht man das Ganze im Verhältnis: Ein Ordner. Ein einziges Stück in einem ganzen Berufsleben. Am Ende weniger dramatisch, als es sich gerade für mich anfühlt.

Heute durften diese Kapitel gehen – gemeinsam mit alten Rechnungen, Verträgen und einem halben Leben an Papier. Kaum zu fassen, wie viel Papier wir noch vor ein paar Jahren gebraucht haben.