Wenn gut einfach gut genug ist
Ziemlich gut mit Luft zu perfekt
Diese Woche war ganz nach meinem Geschmack. Nicht perfekt, aber ziemlich gut.
Heute Morgen habe ich planmäßig das erste Signal gehandelt – und damit direkt Tagesziel 2 erreicht. Quasi Feierabend um 9:30 Uhr.
Schaut man sich im Nachhinein den Kursverlauf an, könnte man schon denken: „Sch…!“ Der Markt lief sowas von sauber im Trend – ein Vielfaches an Gewinn wäre möglich gewesen.
Aber: Ich habe eine klare Entscheidung getroffen, und damit bin ich fein. Und ja, natürlich denke ich auch: Mist, hätte ich mal …
Doch genau das ist Teil des Spiels – Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, weitermachen.
So blieb heute Zeit für ein gemeinsames Frühstück mit der Familie, bevor Thomas in die Praxis gefahren ist.
Trading trifft Lernen
Den restlichen Vormittag nutze ich, um den einen oder anderen Vortrag der WOT zu hören und an meinem Tradingtagebuch sowie an Strategietests zu arbeiten. Es fühlt sich richtig an, diesen Prozess bewusst zu gestalten, statt einfach nur auf den nächsten Trade zu warten.
Früher Start ins Wochenende
Die Sonne lacht noch immer, fast 15 °C – Grund genug, schon am frühen Nachmittag ins Wochenende zu starten und die (nun wirklich) letzten Tage an der Ostsee zu genießen.
Heute Abend haben wir einen Tisch in der Blauen Boje. Gutes Essen, ein Glas Wein, dazu der Blick aufs Meer – ich liebe es, hier zu sitzen und hinüber nach Warnemünde zu schauen: funkelnde Lichter, auslaufende Schiffe, das Neptun-Hotel und (meistens auch) das Riesenrad.
Dafür mache ich, was ich mache. Auch wenn die Tage manchmal lang und anstrengend sind – ich lerne gerade einen neuen Beruf. Das darf dauern. Das braucht einfach seine Zeit.
Fazit
Es bestätigt sich wieder einmal:
Im echten Leben ist es unrealistisch, von 9:00 bis 17:30 Uhr zu handeln.